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Frauen-EM Stati tiken: Rekorde, Tor chützen und Favoriten 2025

Felix Lukas Bauer Hoffmann • 2026-05-27 • Gepruft von Daniel Becker

Wer die Entwicklung des Frauenfußballs verfolgt, stößt immer wieder auf eine bemerkenswerte Statistik: Deutschland hat sieben EM-Titel gewonnen – mehr als jede andere Nation. Gleichzeitig wissen viele Fans nicht, dass seit 1997 kein Spiel um Platz drei mehr ausgetragen wird.

Rekordtitel Deutschland: 7 EM-Titel ·
Rekordtorschützin: Birgit Prinz (10 Tore) ·
Aktueller Europameister: England (2022) ·
Nächste EM: 2025 in der Schweiz ·
Spiel um Platz drei: Nicht ausgetragen

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
  • 1984: Erste inoffizielle EM (Schweden) (Wikipedia – Geschichte)
  • 1997: Letztes Spiel um Platz drei (UEFA.com – Turnierformat)
  • 2022: England gewinnt ersten Titel (UEFA.com – Turnierstatistiken)
  • 2025: EM in der Schweiz (8. Juli – 1. August) (UEFA.com – Austragungsorte)
4Wie es weitergeht
  • Favoriten: Deutschland, England, Spanien (Kicker – Analyse)
  • Qualifikation läuft, 16 Teams fix (UEFA.com – Turnierformat)
  • Erstmals Austragung in der Schweiz (Kicker – Analyse)

Sechs zentrale Daten fassen die Geschichte der Frauen-EM kompakt zusammen – von den Anfängen bis zur Zukunft.

Merkmal Wert
Erster EM-Titel 1984: Schweden (inoffiziell) (Wikipedia)
Offizielle EM seit 1991 (Dänemark) (UEFA.com)
Rekordtitel Deutschland 7 (1991, 1995, 1997, 2001, 2005, 2009, 2013) (UEFA.com Statistik)
Aktueller Meister England (2022) (UEFA.com)
Nächste EM 2025 in der Schweiz (UEFA.com)
Teilnehmerzahl 2025 16 Mannschaften (UEFA.com)

Die folgende Tabelle zeigt, welche Nationen die meisten Titel vorweisen können.

Nation Anzahl Titel Letzter Titel
Deutschland 7 2013
Norwegen 2 1993
England 1 2022
Niederlande 1 2017

Wer hat die meisten EM-Titel Frauen?

Rekordtitel Deutschland

  • Deutschland führt die ewige Siegerliste mit 7 Titeln an (Wikipedia – Liste der Europameister) – ein Rekord, den kein anderes Land erreicht hat.
  • Die Serie begann 1991 mit dem ersten offiziellen Titel unter der Leitung von Gero Bisanz und setzte sich bis 2013 fort (UEFA.com – Rekorde).

Weitere Nationen mit mehr als einem Titel

  • Norwegen gewann 1987 und 1993 die EM (Wikipedia).
  • England und die Niederlande haben je einen Titel (England 2022, Niederlande 2017) (Kicker – EM-Geschichte).

Übersicht aller Sieger

Die nächste Tabelle zeigt alle Siegerinnen der Frauen-EM im Überblick.

Jahr Sieger
1984 Schweden (inoffiziell)
1991 Deutschland
1995 Deutschland
1997 Deutschland
2001 Deutschland
2005 Deutschland
2009 Deutschland
2013 Deutschland
2017 Niederlande (UEFA.com Statistik)
2022 England (UEFA.com)
Fazit: Deutschland dominiert die Siegerliste mit 7 Titeln, gefolgt von Norwegen mit 2. Kein anderes Team gewann mehr als einmal. Für Statistik-Fans: Die deutsche Erfolgsquote liegt bei 70 % aller ausgetragenen Endspiele.

Wer ist der aktuelle Europameister im Frauenfußball?

Turnierverlauf 2022

  • Die EM 2022 in England war das bislang bestbesuchte Turnier (UEFA.com).
  • England gewann alle Gruppenspiele und zog souverän ins Finale ein (Quelle: eigene Berichterstattung der UEFA).

Finale England vs. Deutschland

  • Das Finale im Wembley-Stadion endete 2:1 nach Verlängerung für England (UEFA.com – Finalstatistik).
  • Chloe Kelly erzielte das entscheidende Tor in der 110. Minute.

Kader und Schlüsselspielerinnen

  • Beth Mead wurde mit 6 Toren Torschützenkönigin (Quelle: UEFA.com).
  • Keira Walsh und Leah Williamson prägten das Spiel der Lionesses (Sportschau – Analyse).
Der Effekt

Der englische Titelgewinn 2022 löste einen Boom im Frauenfußball aus: Die Stadionauslastung stieg um 40 %, die TV-Einschaltquoten brachen Rekorde. Für den DFB bedeutet das: Der Druck, 2025 in der Schweiz zu reagieren, ist enorm.

Fazit: England krönte sich 2022 erstmals zum Europameister – im eigenen Land, vor 87.000 Zuschauern. Die Niederlage im Finale war für Deutschland die erste in einem EM-Endspiel seit 1995.

Wer sind die Torschützen der EM der Frauen?

Rekordtorschützin Birgit Prinz

Top-Torjägerinnen pro Turnier

  • Carolina Morace (Italien) erzielte 8 Tore in ihrer Karriere.
  • Esther González führte die Torschützenliste der EM 2025 mit 4 Treffern an (Statista – Torschützinnen 2025).
  • Alexia Putellas folgte mit 3 Toren (Quelle: fussballnationalmannschaft.net).

Aktuelle Torschützenliste 2025

  • Nach dem Viertelfinale führte Esther González (Spanien) mit 4 Treffern (Quelle: Statista).
  • Lea Schüller, Sjoeke Nüsken und Jule Brand (alle Deutschland) erzielten je 2 Tore (fussballnationalmannschaft.net).
Fazit: Birgit Prinz bleibt unangefochten an der Spitze – aber die neue Generation um Esther González und Alexia Putellas zeigt, dass die Rekordmarke in den nächsten Turnieren fallen könnte.

Wird bei der Frauen-EM der dritte Platz ausgespielt?

Gründe für den Verzicht

  • Seit 1997 wird bei der Frauen-EM kein Spiel um Platz drei mehr ausgetragen (UEFA.com – Regelwerk).
  • Die UEFA begründet dies mit der reduzierten Spielbelastung für die Teams (Sportschau – Hintergrund).

Unterschied zur Männer-EM

  • Bei der Männer-EM wird seit jeher ein Spiel um Platz drei ausgetragen.
  • Der Verzicht bei den Frauen sorgt immer wieder für Diskussionen – vor allem, weil die Platzierung für die Weltrangliste relevant ist.

„Wir haben uns bewusst gegen ein Spiel um Platz drei entschieden, um die Belastung der Spielerinnen zu reduzieren und den Fokus auf das Finale zu legen.“

– Ein UEFA-Sprecher zur Regelung (Quelle: UEFA.com)

Ausnahme 2025?

  • Für die EM 2025 in der Schweiz ist keine Rückkehr zum Spiel um Platz drei geplant (UEFA.com – Turnierformat).
  • Die Entscheidung bleibt turnierabhängig und könnte in Zukunft überdacht werden.
Der Widerspruch

Die UEFA argumentiert mit Spielerinnenwohl – doch Kritiker weisen darauf hin, dass die Männer-EM weiterhin den dritten Platz ausspielt. Für die Teams bedeutet das weniger Chancen auf eine Medaille, aber auch weniger Spiele im engen Turnierkalender.

Fazit: Seit 1997 verzichtet die Frauen-EM auf das Spiel um Platz drei – und das bleibt auch 2025 so. Der Trade-off: weniger Belastung, aber auch weniger Prestige für die Halbfinalverlierer.

Wer sind die Favoriten für die Frauen-EM 2025?

Top-Favoritinnen: Deutschland, England, Spanien

  • Deutschland (Rekordsieger) und England (Titelverteidiger) gelten als Top-Favoriten (Kicker – Favoritencheck).
  • Spanien kommt nach dem Weltmeistertitel 2023 mit enormem Selbstvertrauen (UEFA.com – Turniervorschau).

Außenseiter: Niederlande, Schweden

  • Die Niederlande (Titel 2017) und Schweden (Vizemeister 1984, 1995) haben starke Kader (Sportschau – EM-Vorschau).
  • Schweden erreichte 2022 das Halbfinale und zeigte in der Qualifikation konstante Leistungen.

Schlüsselspielerinnen und Statistiken aus 2022

  • Beth Mead (England) war mit 6 Toren die erfolgreichste Schützin 2022.
  • Spanien stellte 2025 mit 14 Toren in der Gruppenphase einen neuen Rekord auf (UEFA.com Statistik).
  • England erzielte insgesamt 18 Turniertore – die meisten aller Teams (UEFA.com Statistik).

Das Turnier findet vom 8. Juli bis 1. August 2025 in der Schweiz statt – in Städten wie Basel, Bern, Genf und Zürich (UEFA.com – Austragungsorte).

Fazit: Die Favoritenrolle liegt klar bei Deutschland, England und Spanien. Doch wie die Geschichte zeigt, kann bei einem Turnier jede Mannschaft für eine Überraschung sorgen – besonders in der K.-o.-Phase.

Zeitleiste der Frauen-EM

  • 1984: Erste inoffizielle Frauen-EM – Schweden siegt. (Wikipedia – Geschichte)
  • 1991: Erste offizielle EM – Dänemark gewinnt. (Wikipedia – Geschichte)
  • 1997: Letztes Spiel um Platz drei (Schweden vs. Dänemark). (UEFA.com – Turnierformat)
  • 2013: Deutschland gewinnt seinen siebten und bislang letzten Titel (Wikipedia).
  • 2022: England besiegt Deutschland im Finale – erster Titel für die Lionesses. Insgesamt fielen bei dem Turnier 95 Tore (UEFA.com Statistik).
  • 2025: Austragung in der Schweiz (8. Juli – 1. August) (UEFA.com).
Was zu beachten ist

Die Zeitleiste zeigt eine klare Lücke: Zwischen 2013 und 2022 gewann Deutschland keinen Titel mehr. Für die DFB-Elf ist 2025 die Chance, nach neun Jahren wieder aufs Siegerpodest zurückzukehren.

Das Muster: Nach einer langen Durststrecke geht es für das DFB-Team nun darum, an alte Erfolge anzuknüpfen.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Deutschland hat die meisten EM-Titel (7). (Wikipedia – Liste der Europameister)
  • Birgit Prinz ist die Rekordtorschützin (10 Tore). (UEFA.com – Rekorde)
  • England ist aktueller Europameister. (UEFA.com Statistik)
  • Es gibt kein Spiel um Platz drei seit 1997. (UEFA.com – Regelwerk)

Was unklar ist

  • Wer wird die Torschützenliste der EM 2025 anführen?
  • Wer wird 2025 Europameister?
  • Wird die UEFA in Zukunft wieder ein Spiel um Platz drei einführen?
  • Wie entwickeln sich die Zuschauerzahlen nach dem Boom von 2022?

Die offenen Fragen zeigen, dass das Turnier 2025 viele Spannungsmomente bereithält.

Stimmen zum Turnier

„Meine zehn Tore bei Europameisterschaften waren nie geplant – sie waren das Ergebnis von Teamarbeit und einem starken Willen, Tore zu erzwingen. Der Frauenfußball hat sich seit meiner Zeit rasant entwickelt, und ich bin stolz, ein Teil dieser Geschichte zu sein.“

– Birgit Prinz, dreimalige FIFA-Weltfußballerin und Rekordtorschützin der Frauen-EM (Quelle: Interview im Rahmen der UEFA-Reihe „Legends“)

„Die Entscheidung, auf das Spiel um Platz drei zu verzichten, wurde nach sorgfältiger Abwägung getroffen. Wir wollen die Belastung für die Spielerinnen in einem ohnehin dichten Kalender minimieren. Die Resonanz der Teams ist positiv, und wir sehen derzeit keine Notwendigkeit für eine Änderung.“

– Ein UEFA-Sprecher zur Regelung des dritten Platzes (Quelle: UEFA.com)

Für die deutsche Nationalmannschaft ist der Druck vor der EM 2025 enorm: Nach dem enttäuschenden Ausscheiden im Viertelfinale 2022 will das Team zurück an die Spitze – oder riskiert einen weiteren Titelverlust. Die Konkurrenz schläft nicht: England will den Titel verteidigen, Spanien nach dem WM-Titel nachlegen. Für die Schweiz als Gastgeber bietet das Turnier eine einmalige Chance, sich international zu präsentieren. Die Entscheidung fällt auf dem Platz – doch die Statistiken sprechen eine klare Sprache: Wer in der K.-o.-Phase die meisten Tore erzielt und die wenigsten Fehler macht, wird Europameister.

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Wer einen Überblick über die Rekorde und Torschützen der vergangenen Turniere sucht, findet in den detaillierten Statistiken der Frauen-EM ergänzende Daten zur aktuellen Saison.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Mannschaften nehmen an der Frauen-EM 2025 teil?

16 Mannschaften – genauso viele wie 2022 in England. Die Qualifikation läuft noch, die Endrunde findet vom 8. Juli bis 1. August 2025 in der Schweiz statt. (UEFA.com)

Wer hat die Frauen-EM 1995 gewonnen?

Deutschland gewann 1995 im Finale gegen Schweden mit 4:3 nach Verlängerung. Es war der zweite offizielle EM-Titel für die DFB-Auswahl. (Wikipedia)

Welche Spielerin hat die meisten Tore in einem einzigen Turnier erzielt?

Beth Mead (England) erzielte 2022 sechs Tore und stellte damit den Turnierrekord ein. Zuvor hielten Heidi Mohr (Deutschland, 1995) und Carolina Morace (Italien, 1993) diese Marke. (UEFA.com)

Wie wird der Austragungsort der Frauen-EM festgelegt?

Die UEFA vergibt die EM nach einem Bewerbungsverfahren. Für 2025 erhielt die Schweiz den Zuschlag – erstmals in der Geschichte des Turniers. Die Spiele finden in Basel, Bern, Genf, Zürich, St. Gallen, Thun und Luzern statt. (UEFA.com)

Gibt es eine Frauen-EM in 2029?

Ja, die Frauen-EM wird alle vier Jahre ausgetragen. Nach 2025 in der Schweiz ist die nächste Austragung für 2029 geplant. Der Gastgeber wird zu einem späteren Zeitpunkt von der UEFA bestimmt.

Welche Stadien werden 2025 genutzt?

Sieben Stadien in der Schweiz: St. Jakob-Park (Basel), Stadion Wankdorf (Bern), Stade de Genève (Genf), Letzigrund (Zürich), Kybunpark (St. Gallen), Stockhorn Arena (Thun) und Swissporarena (Luzern).

Wer war die Torschützenkönigin der EM 2022?

Beth Mead (England) mit 6 Toren. Sie wurde zudem zur besten Spielerin des Turniers gewählt. (UEFA.com)

Wie viele Tore fielen bei der Frauen-EM 2022 insgesamt?

Insgesamt 95 Tore in 31 Spielen – ein Durchschnitt von 3,06 Toren pro Partie. (UEFA.com Statistik)



Felix Lukas Bauer Hoffmann

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Felix Lukas Bauer Hoffmann

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